England Reise Tag 6 – Blackpool Sands

Am letzten Tag wollten wir es noch etwas gemütlich haben und haben unsere Bücher eingepackt und sind nach Blackpool Sands spaziert. Einem berühmten Strand gleich neben Stoke Fleming. Nach einer Zeit am Meer sind wir etwas weiter wieder den Coast Path, dieses mal in die andere Richtung, spaziert.

Wir trafen wieder auf Kühe und auch Schafe die so viel Freiheit genießen dürfen, dass einem die Tiere daheim einfach nur noch leid tun.

Am Rückweg machten wir wieder einen Stop in Blackpool Sands um dort im Cafe, natürlich mit Meerblick eine Kleinigkeit zu esse. Da in England der Sonntag noch sehr heilig ist, ist es eher schwierig Gaststätten zu finden wo man an diesem Tag essen kann, zumindest am Abend. Die Pubs servieren meist nur das typische Sunday Roast und einen Tisch bekommt man eigentlich auch nur wenn man reserviert. Also, was tun? Wir hätten unser Glück wieder im Green Dragon versucht aber dort gab es am Abend keine warme Küche mehr also fuhren wir nochmal nach Dartmouth. Dafür gabs dann noch ein Abschiedsbier im Stamm-Pub.

Was mir ja total gut gefallen hat war ein oder zwei Tage zuvor. Wir bekamen ebenfalls keinen Tisch im Pub also sind wir woanders hin gegangen zum Essen. Einfach zwei Straßen weiter, ins Radius 7. War auch sehr gut aber halt sehr stylisch. Als wir dann das Restaurant verließen hörten wir die Glocken läuten, da war es schon relativ spät, so ca. halb neun abends rum. Es war genau so eine Melodie wie ich sie schon aus meiner geliebten Serie Inspector Barnaby kannte. In einer Folge übten damals die Bewohner für einen Wettbewerb im Kirchtumglocken-spielen. Wir gingen noch auf ein Bier ins Pub (ja wieder mal) und dort fragte ich dann die Bardame was es denn bedeutet, wenn die Glocken so lange klingen und was sagte sie mir? Sie würden das Spielen üben! Es ist also tatsächlich so wie bei Barnaby. Das war einfach ein total schöner englischer Moment für mich.

Wir packten dann am selben Tag noch unsere Koffer um in der Früh abreise bereit zu sein. Bevor es zum Flughafen ging machten wir nochmals einen kurzen Abstecher nach Dartmouth weil ich unbedingt noch ein Bild mit Papageientaucher kaufen wollte. 2016 hatte ich ein Bild in einer Galerie gesehen hatte es mir dann aber nicht gekauft. Zuhause ging uns das Bild nicht aus dem Kopf und wir schworen uns, wenn wir wieder hin kommen nehmen wir das Bild mit. Gott sei Dank gab es die Galerie von Simon Drew noch, er ist der Künstler der das tolle Bild gemacht hat.

Es war wieder mal eine tolle Reise. England ist einfach immer wieder einen Abstecher wert. Die Menschen, die Landschaft, die Kultur… die Pubs! Wir kommen sicher mal wieder

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Kühe am Horizont. (klingt nach Buchtitel) oder: Kühe mit Meerblick.

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